Manipuliere andere nicht!

Shownotes

Paulus schreibt Philemon, seine gute Tat solle freiwillig sein – und doch klingt sein Brief für mich nach subtiler Erpressung. In dieserm Innehalten am Mittag fragt Schwester Magdalena, ob unsere Worte anderen Freiheit lassen oder sie dorthin lenken sollen, wo wir sie haben wollen. Eine Einladung, die eigene Kommunikation zu prüfen und aufrichtig zu sprechen.

Bibelstelle
Phlm 7-20

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Wir sind der Gebetsraum! Hier findest du täglich kurze Impulse für deinen Tag. Mit Kapuzinermönch Paulus Terwitte kannst du mit einem Bibelvers in den Morgen starten und einen Segen empfangen. Als Short schenkt dir Congregatio Jesu-Schwester Magdalena Winghofer eine spirituelle Mittagspause, bevor du mit Benediktiner Bruder Lukas aus der Abtei Münsterschwarzach den Tag beschließen kannst. Begleitet wird unsere Community von einem engagierten Team, das dir in den Kommentaren mit Rat, Trost und auch einem kleinen Augenzwinkern zur Seite steht.

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00:00:00: Herzlich Willkommen zum Innerhalten am Mittag.

00:00:03: Das was Paulus damit Philemon macht, das müsste man eigentlich subtile Erpressung nennen und vielleicht ist Ihnen sowas ja heute auch schon begegnet Worte die ganz freundlich klingen aber eigentlich etwas anderes meinen oder der Text zwischen den Zeilen eine Gestik dir etwas andere sagt als die Worte.

00:00:25: Ich finde, dieser Brief des Paulus ist eine kritische Anfrage an meine Kommunikation.

00:00:32: Wie gebrauche ich Worte?

00:00:34: Gebrauche-ich sie so dass der andere die andere frei bleibt oder versuche mit meinen Worten die anderen dorthin zu bringen wo ich sie haben will?

00:00:43: manipuliere ich zwinge ich Mit Worten.

00:00:46: mögen sie noch so freundlich klingen Deine gute Tat soll nicht erzwungen sondern freiwillig sein schreibt Paulus dem Philemon.

00:00:56: Ich glaube, das sollte die Richtschnur sein für unsere Kommunikation und ehrlicherweise auch für Paulus selbst.

00:01:06: Bitten wir Gott für den Blick zurück und nach vorne!

00:01:10: Herr, vergib uns wo wir heute schon Sprache als Waffe verwendet haben und stärke du unsere Aufrichtigkeit.

00:01:20: Amen.

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