Die Kraft der Abhängigkeit
Shownotes
In dieser Folge teilt Schwester Magdalena ihre Gedanken zur Angewiesenheit und warum sie mehr ist als nur ein lästiges Gefühl. Sie spricht darüber, wie Abhängigkeit uns menschlich macht und echte Begegnungen fördert. Jesus sendet seine Jünger mit großer Vollmacht, doch gerade ihre Abhängigkeit stellt den Gegenpol dar. Es geht darum, Kontrolle abzugeben und anzunehmen, dass wir manchmal auf andere angewiesen sind.
Bibelstelle
Lk 9, 1–6
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Wir sind der Gebetsraum! Hier findest du täglich kurze Impulse für deinen Tag. Mit Kapuzinermönch Paulus Terwitte kannst du mit einem Bibelvers in den Morgen starten und einen Segen empfangen. Als Short schenkt dir Congregatio Jesu-Schwester Magdalena Winghofer eine spirituelle Mittagspause, bevor du mit Benediktiner Bruder Lukas aus der Abtei Münsterschwarzach den Tag beschließen kannst. Begleitet wird unsere Community von einem engagierten Team, das dir in den Kommentaren mit Rat, Trost und auch einem kleinen Augenzwinkern zur Seite steht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zum Innerhalten am Mittag.
00:00:03: Auch für ihn waren sie heute schon angewiesen.
00:00:06: Angewiesen sein ist lästig, ich bin von anderen abhängig und muss warten.
00:00:10: Ich habe es nicht unter Kontrolle!
00:00:13: Und trotzdem scheint in dieser Angewesenheit auch irgendwie etwas Wichtiges zu sein.
00:00:18: Jesu startet seine Jünger mit einer immensen Vollmacht aus... ...und erstattet Sie mit einer totalen Angewießenheit aus.
00:00:27: Kein Brot, kein Geld Keine Vorratszasche.
00:00:30: Sie sind komplett davon abhängig, dass andere für sie sorgen.
00:00:35: Ich glaube diese Angewiesenheit ist wichtig als Gegenpol zu ihrer Vollmacht Denn die Angewiesenheit macht sie menschlich!
00:00:44: Sie ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe All das selbst zu haben und zu können.
00:00:50: Das wäre manchmal einfacher Aber es macht einsam.
00:00:55: Bitten wir Gott Für den Blick zurück und nach vorne.
00:01:01: Wir danken dir für die Menschen, die heute schon in irgendeiner Form für uns gesorgt haben.
00:01:06: Und wir bitten dich – hilf uns!
00:01:09: Dass wir unsere Abhängigkeit annehmen können.
00:01:12: Amen.
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