Wenn der Leib schmerzt: Kirche ehrlich betrachtet
Shownotes
Oft wird die Kirche als harmonischer Leib mit vielen Gliedern beschrieben, doch so friedlich ist es selten. In dieser Folge lädt Schwester Magdalena dazu ein, ehrlich über Schmerzpunkte zu sprechen – in unserem eigenen Körper und in der Gemeinschaft Kirche. Sie zeigt, warum es wichtig ist, zu klagen, zu jammern und auch mal Ärger zuzulassen, statt Harmonie zu heucheln. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass niemand ausgeschlossen werden darf, so wie kein Körperteil einfach abgetrennt werden kann. Lassen Sie uns gemeinsam für mehr Verständnis und Geduld in unserer Gemeinschaft beten – mit offenem Blick zurück und nach vorn.
Bibelstelle
1 Kor 12, 12–14.27–31a
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Wir sind der Gebetsraum! Hier findest du täglich kurze Impulse für deinen Tag. Mit Kapuzinermönch Paulus Terwitte kannst du mit einem Bibelvers in den Morgen starten und einen Segen empfangen. Als Short schenkt dir Congregatio Jesu-Schwester Magdalena Winghofer eine spirituelle Mittagspause, bevor du mit Benediktiner Bruder Lukas aus der Abtei Münsterschwarzach den Tag beschließen kannst. Begleitet wird unsere Community von einem engagierten Team, das dir in den Kommentaren mit Rat, Trost und auch einem kleinen Augenzwinkern zur Seite steht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen zum Innerhalten am Mittag.
00:00:03: Der Leib und die vielen Glieder, das ist eines der bekanntesten Bilder für die Kirche.
00:00:08: Es klingt aber vielleicht doch auch ein bisschen zu harmonisch.
00:00:11: So harmonisch geht es in der Kirche ja meistens dann doch nicht zu.
00:00:15: Ich glaube es lohnt sich ein zweiter Blick auf dieses Bild.
00:00:19: Hatte Ihnen heute schon etwas weh getan?
00:00:22: Meistens tut ja irgendetwas weh manchmal der Kopf oder der See Ein blauer Fleck oder auch was gravierendes.
00:00:29: Und Paulus hat ja recht Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen mit.
00:00:34: Wenn mir der Kopf wehtut, geht es mir insgesamt nicht
00:00:36: gut.".
00:00:38: Und noch etwas zweites ist wichtig wenn ich oft meinen Leib schaue!
00:00:42: Wenn mir etwas weh tut dann darf ich das auch sagen.
00:00:46: Ich darf klagen und mal jammern und mich auch ärgern über Beeinträchtigungen.
00:00:52: Und ich glaube dass gilt auch für die Kirche.
00:00:55: Ich muss nicht so tun als ob alles harmonisch schweren.
00:00:58: Ich darf auch sagen, was mich stört und was mich ärgert.
00:01:02: Nur eines darf ich nicht – sagen das der oder die andere nicht dazugehört so wie ich auch nicht mich von meinem Kopf oder meinem Zee trennen kann.
00:01:13: Bitten wir Gott für den Blick zurück und nach vorne!
00:01:17: Hell vergib uns wo wir heute schon andere ausgeschlossen haben und schenke uns Geduld mit allen Verschiedenheiten und Schwierigkeiten.
00:01:27: Amen.
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